Als neues Mitglied der Mac Community möchte ich das Leben als Switcher vorstellen. Ich hoffe dem einen oder anderen ein paar Tipps zu geben, wie man sich den Start unter Mac OS vereinfachen kann.
Ich bin nun seit 4 Monaten erlöster Macuser. Die überall im Internet fotografierte und gefilmte Auspackzeremonie war bei mir eher pragmatisch.”Raus mit dem neuen weißen MacBook und anschalten.”Schnell war es ausgepackt, per MacSafe (hat mit schon mehrmals das Leben vom MacBook gerettet) mit Strom versorgt und angeschaltet. Die ersten Lebenszeichen waren berauschend. Ein dezenter Startton und ein einfacher grauer Bildschirm, der mir zu verstehen gab: “Ja, hier bin ich, ich Lebe!”
Schon der Vergleich des Startbildschirms mit dem eines Windows PCs bestätigte mich in meiner Ausgabe. Kein detailliertes Logo, kein Schriftzug, der mir erklärt, welche Version ich verwende (das sollte doch sowieso klar sein), sondern einfach nur ein Apfel auf grauem Hintergund. Himmlisch.
Schon nach wenigen Sekunden wollte mich mein Mac kennenlernen. Nach ein paar Fragen nach Name, Adresse und den üblichen Daten, war er auch schon bereit den Schritt in die Große weite Welt zu wagen. Er fragte nach den Verbindungsdaten zum WLAN. Ich war buff. Mit meinem Windows XP hatte ich Stunden gebraucht.
In Erwartung längerer Konfigurationsarbeit wie bei Windows (Zeitzone, Netzwerk …) schwang ich mich in die Küche um mir einen Kaffee zu machen.2 Minuten Später: Ich vor dem Mac, mit der Kaffeetasse in der Hand und schon wieder buff. Er ist fertig. Die nächsten 5 Stunden brachte ich damit zu alles auszuprobieren. Überall zu klicken. 10 Minuten den Magnify-Effekt im Dock auszuprobieren und mit PhotoBooth über die iSight ein paar Fotos zu schießen.Schon an diesem Abend war mir klar, wie würden beste Freunde werden.
Der Kaffee steht immer noch da.