Wie Ihr sicher mitbekommen habt, haben das IPCC (UN Klimarat) und Al Gore den Friedensnobelpreis bekommen.
Der Schutz des Klimas ist sicher eines der wichtigsten Themen unserer Zeit - vielleicht sogar das allerwichtigste. Die Zeit ist abgelaufen und es ist eher fünf nach als fünf vor Zwölf. Daher auch der Friedensnobelpreis an Gore und das IPCC. Jeder kann dazu beitragen, die Erde nicht weiter aufzuheizen. Deshalb heute meine Aufforderung an alle Hörer und Leser - macht mit - setzt Euch aktiv für den Umweltschutz ein.
Auf ClimateCrisis werden einige gute Tipps und Verhaltensweisen gegeben.
Auch Greenpeace gibt auf deutschen Webseite einige Empfehlungen:
von Greenpeace.de
Wie Sie 1000 Kilogramm CO2 einsparen "Rettet die Erde - Ich bin dabei"
Hamburg, 20.04.2007, veröffentlicht von Helge Holler
Wenn Sie dabei sein wollen, haben wir hier ein paar konkrete Empfehlungen für Sie, wie Sie ohne große Anstengungen eine Tonne CO2 pro Jahr einsparen können.
- Fahren Sie 1000 Kilometer weniger mit dem Auto. Ob das eine Langstrecke ist oder viele kleine Wege, die Sie mit dem Fahrrad erledigen können, ist egal. Sie sparen damit rund 100 Liter Benzin oder Diesel und das erspart der Atmosphäre ganze 250 Kilogramm CO2.
- Ersetzen Sie fünf herkömmliche 60-Watt-Glühbirnen durch Energiesparlampen, die nur noch 11 Watt verbrauchen. Über’s Jahr gerechnet (bei 700 Stunden Nutzungsdauer) sparen Sie damit 100 Kilogramm CO2.
- Schalten Sie Ihre Stereoanlage oder Ihren Fernseher richtig aus, wenn Sie sie nicht brauchen. Nicht bloß auf Standby. Wenn Ihr Gerät keinen Ausknopf hat, gibt es dafür schaltbare Steckerleisten, mit denen man das gleich für mehrere Geräte (z.B. auch Videorekorder und DVD-Spieler) in einem Streich erledigen kann. Diese wirklich leichte Übung erspart dem Klima 100 Kilogramm CO2.
- Essen Sie weniger Fleisch und kaufen Sie regional erzeugte Bioprodukte. Die gibt’s auch im Supermarkt, sie sind manchmal nur noch unwesentlich teurer und sie schmecken einfach besser. Außerdem ernähren Sie sich so gesünder. Eine gute Sache also, die der Atmosphäre satte 400 Kilogramm CO2 erspart.
- Dichten Sie Fenster und Türen richtig ab und lüften Sie richtig. Das bedeutet: Die Fenster nicht den ganzen Tag leicht geöffnet halten, sondern lieber mehrmals am Tag richtig für Durchzug sorgen und danach die Fenster wieder gut verschließen. Das spart bis zu 150
- Kilogramm CO2.
Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises hat auch Apple seine Homepage geändert. Man wird nun mit diesem Bild begrüßt:

Al Gore setzt sich seit seiner gescheitertern Bewerbung für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten sehr stark für den Umweltschutz ein. Ein Thema welches ihn schon lange interessiert und bewegt. Da ich es sicher nicht besser beschreiben kann - hier ein Auszug aus der deutschen Wikipedia:
Seit März 2003 ist Al Gore Mitglied des Aufsichtsrates von Apple. Gelegentlich nimmt es in dieser Funktion an Produktpräsentationen vor großem Publikum teil, etwa zum Video-Chatprogramm iChat. Im Aktienoptionsskandal der Firma Apple wurde er mit der Leitung des firmeninternen Untersuchungsausschusses beauftragt, was ihn selbst ins Kreuzfeuer der Kritik brachte[4].Gore ist Gastprofessor an der University of California, Los Angeles, der Fisk University und der Middle Tennessee State University.In der Trickserie Futurama lieh Al Gore 2000 (noch als amtierender Vizepräsident) „seinem“ konservierten Kopf in einzelnen Folgen seine Stimme. Später steckte Gore viel Energie in den Fernseh- und Internetsender Current TV, den er gern als Mix zwischen CNN und MTV positionieren möchte. Des Weiteren erdachte Al Gore im Jahre 1990 die Idee eines „Marshallplans“ für die Erde, welche er 1992 in seinem Buch Earth in the Balance veröffentlichte. Dieses Buch wurde 1992 unter dem Titel „Wege zum Gleichgewicht – Ein Marshallplan für die Erde“ auch in deutscher Sprache verlegt. 2003 ging in Frankfurt/Main aus Al Gores Gedankengut die Global Marshall Plan Initiative hervor. Al Gore gibt an, von Rachel Carson zu diesem Buch inspiriert worden zu sein. Im Jahr 1994 verfasste er auch das Vorwort für eine Neuauflage von Carsons Buch „Der stumme Frühling“.Im Rahmen des Wahlkampfes 1992 bedachte George H. W. Bush den running mate seines Konkurrenten Bill Clinton mit dem Schmähnamen „Ozone Man“. Al Gore hingegen fasste dies als „Kompliment“ für sein Engagement für den Umweltschutz auf.[5]Für Irritationen sorgte eine Aussage Gores aus dem Jahre 1999. Er wies darauf hin, dass während seiner Amtszeit als Senator auf seine Initiative 1991 der „High Performance Computing Act“ zur Förderung des Internets erlassen wurde, der als wichtiger ein Schritt zur Verbreitung des Internet gilt[6][7] (siehe auch Geschichte des Internets#Wende ab 1990). Die Erklärung wurde im Präsidentschaftswahlkampf 2000 von einigen Medien dahingehend ausgelegt, er bezeichne sich als Erfinder des Internets, was für einigen Spott über Gore sorgte. …Anfang der neunziger Jahre veröffentlichte Al Gore mehrere Bücher und Schriften über Umweltpolitik. Besondere Resonanz fand der Bestseller Earth In The Balance (1992), in dem Gore auch politische und wirtschaftliche Lösungsstrategien entwirft. Dieses Werk war das erste Buch eines aktiven Bundessenators auf der Bestsellerliste der New York Times seit John F. Kennedys Profiles In Courage (1956). Wichtigste umweltpolitische Themen dieser Zeit waren die Umweltverschmutzung und eine gerechtere, weltweite Ressourcenverteilung. 1994 initiierte er zur Förderung von umweltpolitischer Bildung und Forschung in Wissenschaft und Gesellschaft das GLOBE-Programm.[8]
Im Jahr 2006 erregte Al Gore Aufsehen mit dem Dokumentarfilm „An Inconvenient Truth“, der das Ziel hat, die Welt, besonders aber die US-amerikanische Bevölkerung über Treibhausgase und die damit verbundenen Erderwärmung zu informieren. Al Gore führt dabei als „Hauptdarsteller“ durch den Film. Vom Premierenpublikum auf dem Sundance Film Festival erhielt der Film gute Kritiken und einen Spezialpreis. Der Start in den US-amerikanischen Kinos war am 24. Mai 2006. In Deutschland lief der Film am 12. Oktober 2006 unter dem Titel „Eine unbequeme Wahrheit“ an. Am 25. Februar 2007 gewann der Film einen Oscar als bester Dokumentarfilm und einen für den besten Song („I need to wake up“ von Melissa Etheridge).
Im Februar 2007 gab Al Gore bekannt, mit Live Earth eine weltumspannende Konzertreihe ins Leben rufen zu wollen, die nach dem Vorbild von Live Aid und Live 8 am 7. Juli 2007 auf sieben Kontinenten insgesamt 24 Stunden lang stattfand. Damit sollte auf die Klimaerwärmung und die neue Umweltbewegung Save Our Selves (SOS) aufmerksam gemacht werden.Gore, der sich politisch für den Klimaschutz einsetzt, geriet eine knappe Woche nach dem Gewinn des Oscars selbst in die Kritik. Der Stromverbrauch und die entsprechend anfallenden Kosten seines klimatisierten Hauses mit Pool in Nashville, Tennessee, waren angeblich exorbitant hoch. Diese Anschuldigungen kamen von einer Organisation mit der Bezeichnung „Tennessee Center for Policy Research“, die sich auf ihrer Website als „unabhängig und überparteilich“ bezeichnet. US-Blogger fanden bei Recherchen allerdings heraus, dass es sich bei dieser Organisation offenbar um eine Briefkastenfirma handelt, die weder Angestellte noch Geschäftsführer hat, deren Website keinen Traffic aufweist und auch nur auf konservative Sites verlinkt.[9] Diese Fakten deuten darauf hin, dass es sich hier um eine gezielte Kampagne von Einzelpersonen gegen Gore handelt.Al Gores Büro veröffentlichte daraufhin ein Statement, dass seine Familie zahlreiche Schritte unternommen hätte, um den CO2 Ausstoß seines Anwesens zu reduzieren, dass sie „carbon offsets“ kauften, um die CO2-Bilanz auszugleichen und dass ausschließlich „Grüner Strom“ verbraucht würde.[10]Gores Sprecherin Kalee Kreider sagte zu den Anschuldigungen: „Wenn die Leute Botschaften wie die über globale Erwärmung nicht mögen, greifen sie den Boten an“. Des Weiteren werde sein Haus laut Kreider zu 100 % von erneuerbaren Energiequellen betrieben: „Mag sein, dass Gore auf großem Fuß lebt, aber er tut es „kohlendioxidneutral“, lässt zum Beispiel in den Tropen neue Bäume pflanzen, die seine persönliche Treibhausgas-Bilanz (z. B. Privatjet) wieder ausgleichen.“ Dies steht in Einklang mit der Botschaft von Umweltschützern, daß es beim Klimaschutz nicht um Einschränkungen in der Lebensqualität geht, sondern darum, seinen persönlichen carbon footprint durch klimaneutrales Handeln auf Null zu bringen, eben durch beispielsweise das Unterstützen von Wiederaufforstungsmaßnahmen und das Verwenden von Ökostrom.
Gore ist seit 2004 Vorsitzender der in London ansässigen Investmentfirma Generation Investment Management, die sich u. a. auf den Kauf von Firmenanteilen im Nachhaltigkeitssektor spezialisiert hat. Darunter fallen – laut GIM Homepage (www.generationim.com) – Themen wie Klimawandel, Armut, AIDS, Humankapital, Wasser, Lobbying u. a.Des Weiteren ist Al Gore Vorsitzender des Governing Council der Alliance for Climate Protection, einer Interessengemeinschaft die zum Programm der Rockefeller Philanthropy Advisors gehört, und die sich zum Ziel gesetzt hat, „die globale Erwärmung und den Übergang zu einer nachhaltigen und sicheren Energiewirtschaft zu einen dringenden nationalen Priorität zu machen“.[11]In dieser Funktion sagte Al Gore auch am 21. März 2007 vor Ausschüssen des Kongresses zum Thema „globale Erwärmung“ aus.Für seinen Einsatz gegen die globale Klimaveränderung wurde Gore mit einigen der international renommiertesten Preise ausgezeichnet. So erhielt er u. a. am 20. April 2007 als einer von sieben Laureaten den Champions of the World Award des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).[12]Am 6. Juni 2007 erhielt Al Gore den Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie „Internationale Zusammenarbeit“. In der Begründung der Jury heißt es: „Durch seine Führungskraft hat er dazu beigetragen, in Regierungen und Gesellschaften überall auf der Welt ein Bewusstsein zu wecken, für diese ehrenhafte Sache einzutreten.“[13]Einige Umweltorganisationen kritisieren, dass Gore sich nicht von naturzerstörenden und klimaschädlichen Anbaumethoden bei Biotreibstoffen distanziere.[14]
Am 12. Oktober 2007 gab Professor Dr.Ole Danbolt Mjøs, Vorsitzender des Nobelauschusses des norwegischen Parlaments, bekannt, dass der Friedensnobelpreis 2007 zu gleichen Teilen an Al Gore und das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC; Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen) verliehen werden wird, und zwar für ihre jeweiligen Bemühungen"to build up and disseminate greater knowledge about man-made climate change, and to lay the foundations for the measures that are needed to counteract such change. (…) Al Gore has for a long time been one of the world’s leading environmentalist politicians. He became aware at an early stage of the climatic challenges the world is facing. His strong commitment, reflected in political activity, lectures, films and books, has strengthened the struggle against climate change. He is probably the single individual who has done most to create greater worldwide understanding of the measures that need to be adopted." [16]In einer ersten Stellungnahme gab Al Gore bekannt, sich "tief geehrt" zu fühlen. Er beabsichtigt, seinen Anteil am Preisgeld (fünf Millionen Kronen, etwa 780.000$) an die Alliance for Climate Protection zu spenden, eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Wahrnehmung der Gefahren der Klimakrise in der amerikanischen und internationalen Öffentlichkeit zu stärken.[17]
