Maccast

der Podcast für MacGeeks

October 29th, 2007

Leopard Tipp #1

Intelligenten Ordner erstellen.

Möchte man einen Intelligenten Ordner in Leopard erstellen, wird es ohne Vorwissen etwas kompliziert.Erstellt man nämlich einen Intelligenten Ordner über das Menü hat man nur die Auswahl ob man den ganzen Rechner nach den zu definierenden Dateien durchsuchen möchte, oder den Home Ordner.Was aber ist wenn die Dateien auf z.B. einer externen Festplatte liegen?Hier bedarf es eines kleinen Tricks.Man geht in den Ordner oder auf das Laufwerk, in welchen man den Intelligenten Ordner erstellen möchte.Dann die Tasten Kürzel Apfel+Shift+N drücken, oder im Menü Ordner erstellen. Ja genau ihr habt richtig gelesen - Ordner erstellen nicht Intelligenten Ordner.Dann den Ordner anklicken, und nach dem öffnen oben rechts einen Suchbegriff eingeben.Nun kann man nur den aktuellen Ordner durchsuchen, und nach dem Sichern hat man einen Intelligenten Ordner.

Zum Thema gibt es hier auch noch einen netten Film.

October 26th, 2007

Leopard erscheint heute!

heute erscheint  Leopard, nach etwas über  2 Jahren Entwicklungszeit. Leopard kostet 129 Euro und bringt insgesamt über 300 neue Features mit. Dazu gehören insbesondere die Time Machine - ein eingebautes Backup Programm, welches Backups wirklich einfach macht, der Finder wurde überarbeitet und bietet nun auch eine CoverFlow Ansicht, mit Spaces kann man seinen Desktop in mehrere Arbeitsbereiche einteilen und diesen verschiedene Programme zuordnen. Leopard hat eine einheitlichere Oberfläche als das bisher in Mac OS X üblich war. Eine Übersicht über alle 300 neuen Features findet man auf Apples Webseite.

Im Vorfeld gab es etwas Verwunderung darüber, daß Apple die Preise für Studenten deutlich angehoben hat. Bisher haben Studenten 69 Euro für Mac OS X bezahlt. Das hat sich nun geändert und der Preis liegt bei 115 Euro. Die deutliche Annäherung der Education Preise an die regulären Preise ist bei vielen Produkten zu sehen, so z.B. auch bei Logic Studio. Warum Apple hier die Preispolitik geändert hat ist erstmal nicht ersichtlich.

In Deutschland finden heute einige Launch Partys statt. Eine Übersicht findet man bei Apple.

Laut Steve Jobs sollen in der Zukunft wieder häufiger Überarbeitungen des Betriebssystems erscheinen. Alle 12-18 Monate soll ein neues Mac OS X erscheinen:

“I’m quite pleased with the pace of new operating systems every 12 to 18 months for the foreseeable future,” he said. “We’ve put out major releases on the average of one a year, and it’s given us the ability to polish and polish and improve and improve.”

Das war am Anfang von Mac OS X auch schon so, als Steve Jobs jedoch Leopard angekündigt hat, sagte er, daß in Zukunft die Überarbeitungen seltener erscheinen werden. Man geht also zurück auf häufigere Überarbeitungen. Auch nicht schlecht. Daher werden bestimmt erste Details zum Nachfolger von Leopard nächstes Jahr auf der World Wide Developer Conference 2008 bekannt gegeben.

Die Installation von Leopard ist sehr einfach. Es gibt drei unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Erase and Install
  • Archive and Install
  • Upgrade

Erase and Install löscht die Festplatte und man hat danach eine "frische" Installation von Leopard auf dem Mac. Man muß alle Programme und persönlichen Daten neu installieren.

Archive and Install archiviert das bestehende System in ein Verzeichnis und installiert Leopard in einen neuen Ordner. Die Userdaten und Settings bleiben erhalten. Damit besteht die Möglichkeit zum alten System zurückzugehen.

Upgrade ersetzt das aktuelle System, aber bestehende Kernel Erweiterungen und Treiber bleiben erhalten. Das kann manchmal zu Problemen führen. Die Userdaten und Settings bleiben ebenfalls erhalten.

Die beste Option ist daher eigentlich ein Archive and Install. Dazu muß man natürlich genügend Platz auf der Festplatte habe. Wenn alles gut funktioniert kann das alte System gelöscht werden.

Generell ist es sehr empfehlenswert vor dem Installieren die Festplatte auf ein externe zu spiegeln. Das kann man am besten mit Programmen wie CarbonCopyCloner oder SuperDuper. Ich persönlich nutze CarbonCopyCloner. Eine externe Backup Festplatte bzw. eine interne bei einem MacPro macht in jedem Fall sehr viel Sinn. Durch das Spiegeln kann man jederzeit von der externen Festplatte booten und hat sein altes System mit welchem man sicher arbeiten kann zur Verfügung.

Generell ist zu empfehlen eher etwas zu warten bevor man Leopard installiert. Es wird jede Menge Problemberichte in den ersten Tagen in den Foren geben und man kann feststellen ob die eigenen Programme betroffen sind. Apple gibt normlerweise relativ bald ein erstes Update heraus, um die Fehler zu adressieren bzw. die Hersteller der Programme bieten Leopard kompatible Versionen an.

Der nächste Maccast wird ausführlich auf Leopard eingehen. Wann dieser erscheint kann ich noch nicht genau sagen - sobald wie möglich. Liege im Moment mit einer Erkältung im Bett :-(

Allen die sofort Upgraden wünsche ich viel Spass mit Leopard. Ich gehöre wohl auch dazu!

-Andreas

P.S:

Ein erster Review von Walter Mossberg:

October 17th, 2007

iPhone und iPod touch Entwicklungsumgebung

Steve Jobs hat heute bekanntgegeben, daß Apple ab Februar eine Entwicklungsumgebung für das iPhone und den iPod touch veröffentlichen wird.

Es dauert eine Weile bis diese fertig ist, weil Apple darum bemüht ist diese auch “sicher” vor Viren zu machen. Daher werden die Applikationen signiert werden.

Mit einem Wort: genial! Ich freue mich sehr, daß Apple sich zu diesem Schritt entschlossen hat.

Hier der gesamte Text von Steve so wie er auf apple.com veröffentlicht wurde:

Let me just say it: We want native third party applications on the iPhone, and we plan to have an SDK in developers’ hands in February. We are excited about creating a vibrant third party developer community around the iPhone and enabling hundreds of new applications for our users. With our revolutionary multi-touch interface, powerful hardware and advanced software architecture, we believe we have created the best mobile platform ever for developers.

It will take until February to release an SDK because we’re trying to do two diametrically opposed things at once—provide an advanced and open platform to developers while at the same time protect iPhone users from viruses, malware, privacy attacks, etc. This is no easy task. Some claim that viruses and malware are not a problem on mobile phones—this is simply not true. There have been serious viruses on other mobile phones already, including some that silently spread from phone to phone over the cell network. As our phones become more powerful, these malicious programs will become more dangerous. And since the iPhone is the most advanced phone ever, it will be a highly visible target.

Some companies are already taking action. Nokia, for example, is not allowing any applications to be loaded onto some of their newest phones unless they have a digital signature that can be traced back to a known developer. While this makes such a phone less than “totally open,” we believe it is a step in the right direction. We are working on an advanced system which will offer developers broad access to natively program the iPhone’s amazing software platform while at the same time protecting users from malicious programs.

We think a few months of patience now will be rewarded by many years of great third party applications running on safe and reliable iPhones.

Steve

P.S.: The SDK will also allow developers to create applications for iPod touch. [Oct 17, 2007]

October 17th, 2007

Fernsehen auf dem Mac zum Nice Price

Manch ein User hat zwischen seinen täglichen Mac arbeiten auch mal Zeit zur Entspannung.

Das liebste des Deutschen ist nach dem Auto nunmal das Fernsehen.

Die Firma equinux kommt genau da ins Spiel.

Sie präsentieren den TubeStick.Eigentlich nichts besonderes, aber der Preis ist Wahnsinn.

Im Lieferumfang befindet sich derzeit die Software The Tube und das Media Central.

Endlich DVB-T Empfang zum günstigen Preis.

Es wird ein Adapter für einen externen Antenenanschluss sowie eine Magnet Standfuß Antenne mitgeliefert.

Die Software bietet programmierbares Aufnehmen sowie Time Shifting und die gängingen Funktionen.

Hier ein Testbericht.

Systemvoraussetzungen:
Minimal: Macintosh mit PowerPC G4 1,0 GHz, 512 MB RAM
Empfohlen: Intel Prozessor, 1 GB RAM oder mehr
Mindestens 2 GB Festplattenspeicher
Integrierter USB 2.0-Anschluss
CD-ROM-Laufwerk
Mac OS X 10.4 oder höher
Internetverbindung (zur Aktivierung der Software)

Verkaufspreis von €39,95 (inkl. MwSt)

October 15th, 2007

Klimaschutz, das wichtigste Thema unserer Zeit!

Wie Ihr sicher mitbekommen habt, haben das IPCC (UN Klimarat) und Al Gore den Friedensnobelpreis bekommen. 

Der Schutz des Klimas ist sicher eines der wichtigsten Themen unserer Zeit - vielleicht sogar das allerwichtigste. Die Zeit ist abgelaufen und es ist eher fünf nach als fünf vor Zwölf. Daher auch der Friedensnobelpreis an Gore und das IPCC. Jeder kann dazu beitragen, die Erde nicht weiter aufzuheizen. Deshalb heute meine Aufforderung an alle Hörer und Leser - macht mit - setzt Euch aktiv für den Umweltschutz ein.

Auf ClimateCrisis werden einige gute Tipps und Verhaltensweisen gegeben.

Auch Greenpeace gibt auf deutschen Webseite einige Empfehlungen:

von Greenpeace.de

Wie Sie 1000 Kilogramm CO2 einsparen "Rettet die Erde - Ich bin dabei"

Hamburg, 20.04.2007, veröffentlicht von Helge Holler

Wenn Sie dabei sein wollen, haben wir hier ein paar konkrete Empfehlungen für Sie, wie Sie ohne große Anstengungen eine Tonne CO2 pro Jahr einsparen können.

  • Fahren Sie 1000 Kilometer weniger mit dem Auto. Ob das eine Langstrecke ist oder viele kleine Wege, die Sie mit dem Fahrrad erledigen können, ist egal. Sie sparen damit rund 100 Liter Benzin oder Diesel und das erspart der Atmosphäre ganze 250 Kilogramm CO2.
  • Ersetzen Sie fünf herkömmliche 60-Watt-Glühbirnen durch Energiesparlampen, die nur noch 11 Watt verbrauchen. Über’s Jahr gerechnet (bei 700 Stunden Nutzungsdauer) sparen Sie damit 100 Kilogramm CO2.
  • Schalten Sie Ihre Stereoanlage oder Ihren Fernseher richtig aus, wenn Sie sie nicht brauchen. Nicht bloß auf Standby. Wenn Ihr Gerät keinen Ausknopf hat, gibt es dafür schaltbare Steckerleisten, mit denen man das gleich für mehrere Geräte (z.B. auch Videorekorder und DVD-Spieler) in einem Streich erledigen kann. Diese wirklich leichte Übung erspart dem Klima 100 Kilogramm CO2.
  • Essen Sie weniger Fleisch und kaufen Sie regional erzeugte Bioprodukte. Die gibt’s auch im Supermarkt, sie sind manchmal nur noch unwesentlich teurer und sie schmecken einfach besser. Außerdem ernähren Sie sich so gesünder. Eine gute Sache also, die der Atmosphäre satte 400 Kilogramm CO2 erspart.
  • Dichten Sie Fenster und Türen richtig ab und lüften Sie richtig. Das bedeutet: Die Fenster nicht den ganzen Tag leicht geöffnet halten, sondern lieber mehrmals am Tag richtig für Durchzug sorgen und danach die Fenster wieder gut verschließen. Das spart bis zu 150
  • Kilogramm CO2.

Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises hat auch Apple seine Homepage geändert. Man wird nun mit diesem Bild begrüßt:

Al Gore gewinnt den Friedensnobelpreis. Bild von der Apple Homepage

Al Gore setzt sich seit seiner gescheitertern Bewerbung für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten sehr stark für den Umweltschutz ein. Ein Thema welches ihn schon lange interessiert und bewegt. Da ich es sicher nicht besser beschreiben kann - hier ein Auszug aus der deutschen Wikipedia:

Seit März 2003 ist Al Gore Mitglied des Aufsichtsrates von Apple. Gelegentlich nimmt es in dieser Funktion an Produktpräsentationen vor großem Publikum teil, etwa zum Video-Chatprogramm iChat. Im Aktienoptionsskandal der Firma Apple wurde er mit der Leitung des firmeninternen Untersuchungsausschusses beauftragt, was ihn selbst ins Kreuzfeuer der Kritik brachte[4].Gore ist Gastprofessor an der University of California, Los Angeles, der Fisk University und der Middle Tennessee State University.In der Trickserie Futurama lieh Al Gore 2000 (noch als amtierender Vizepräsident) „seinem“ konservierten Kopf in einzelnen Folgen seine Stimme. Später steckte Gore viel Energie in den Fernseh- und Internetsender Current TV, den er gern als Mix zwischen CNN und MTV positionieren möchte. Des Weiteren erdachte Al Gore im Jahre 1990 die Idee eines „Marshallplans“ für die Erde, welche er 1992 in seinem Buch Earth in the Balance veröffentlichte. Dieses Buch wurde 1992 unter dem Titel „Wege zum Gleichgewicht – Ein Marshallplan für die Erde“ auch in deutscher Sprache verlegt. 2003 ging in Frankfurt/Main aus Al Gores Gedankengut die Global Marshall Plan Initiative hervor. Al Gore gibt an, von Rachel Carson zu diesem Buch inspiriert worden zu sein. Im Jahr 1994 verfasste er auch das Vorwort für eine Neuauflage von Carsons Buch „Der stumme Frühling“.Im Rahmen des Wahlkampfes 1992 bedachte George H. W. Bush den running mate seines Konkurrenten Bill Clinton mit dem Schmähnamen „Ozone Man“. Al Gore hingegen fasste dies als „Kompliment“ für sein Engagement für den Umweltschutz auf.[5]Für Irritationen sorgte eine Aussage Gores aus dem Jahre 1999. Er wies darauf hin, dass während seiner Amtszeit als Senator auf seine Initiative 1991 der „High Performance Computing Act“ zur Förderung des Internets erlassen wurde, der als wichtiger ein Schritt zur Verbreitung des Internet gilt[6][7] (siehe auch Geschichte des Internets#Wende ab 1990). Die Erklärung wurde im Präsidentschaftswahlkampf 2000 von einigen Medien dahingehend ausgelegt, er bezeichne sich als Erfinder des Internets, was für einigen Spott über Gore sorgte. …Anfang der neunziger Jahre veröffentlichte Al Gore mehrere Bücher und Schriften über Umweltpolitik. Besondere Resonanz fand der Bestseller Earth In The Balance (1992), in dem Gore auch politische und wirtschaftliche Lösungsstrategien entwirft. Dieses Werk war das erste Buch eines aktiven Bundessenators auf der Bestsellerliste der New York Times seit John F. Kennedys Profiles In Courage (1956). Wichtigste umweltpolitische Themen dieser Zeit waren die Umweltverschmutzung und eine gerechtere, weltweite Ressourcenverteilung. 1994 initiierte er zur Förderung von umweltpolitischer Bildung und Forschung in Wissenschaft und Gesellschaft das GLOBE-Programm.[8]

Im Jahr 2006 erregte Al Gore Aufsehen mit dem Dokumentarfilm „An Inconvenient Truth“, der das Ziel hat, die Welt, besonders aber die US-amerikanische Bevölkerung über Treibhausgase und die damit verbundenen Erderwärmung zu informieren. Al Gore führt dabei als „Hauptdarsteller“ durch den Film. Vom Premierenpublikum auf dem Sundance Film Festival erhielt der Film gute Kritiken und einen Spezialpreis. Der Start in den US-amerikanischen Kinos war am 24. Mai 2006. In Deutschland lief der Film am 12. Oktober 2006 unter dem Titel „Eine unbequeme Wahrheit“ an. Am 25. Februar 2007 gewann der Film einen Oscar als bester Dokumentarfilm und einen für den besten Song („I need to wake up“ von Melissa Etheridge).

Im Februar 2007 gab Al Gore bekannt, mit Live Earth eine weltumspannende Konzertreihe ins Leben rufen zu wollen, die nach dem Vorbild von Live Aid und Live 8 am 7. Juli 2007 auf sieben Kontinenten insgesamt 24 Stunden lang stattfand. Damit sollte auf die Klimaerwärmung und die neue Umweltbewegung Save Our Selves (SOS) aufmerksam gemacht werden.Gore, der sich politisch für den Klimaschutz einsetzt, geriet eine knappe Woche nach dem Gewinn des Oscars selbst in die Kritik. Der Stromverbrauch und die entsprechend anfallenden Kosten seines klimatisierten Hauses mit Pool in Nashville, Tennessee, waren angeblich exorbitant hoch. Diese Anschuldigungen kamen von einer Organisation mit der Bezeichnung „Tennessee Center for Policy Research“, die sich auf ihrer Website als „unabhängig und überparteilich“ bezeichnet. US-Blogger fanden bei Recherchen allerdings heraus, dass es sich bei dieser Organisation offenbar um eine Briefkastenfirma handelt, die weder Angestellte noch Geschäftsführer hat, deren Website keinen Traffic aufweist und auch nur auf konservative Sites verlinkt.[9] Diese Fakten deuten darauf hin, dass es sich hier um eine gezielte Kampagne von Einzelpersonen gegen Gore handelt.Al Gores Büro veröffentlichte daraufhin ein Statement, dass seine Familie zahlreiche Schritte unternommen hätte, um den CO2 Ausstoß seines Anwesens zu reduzieren, dass sie „carbon offsets“ kauften, um die CO2-Bilanz auszugleichen und dass ausschließlich „Grüner Strom“ verbraucht würde.[10]Gores Sprecherin Kalee Kreider sagte zu den Anschuldigungen: „Wenn die Leute Botschaften wie die über globale Erwärmung nicht mögen, greifen sie den Boten an“. Des Weiteren werde sein Haus laut Kreider zu 100 % von erneuerbaren Energiequellen betrieben: „Mag sein, dass Gore auf großem Fuß lebt, aber er tut es „kohlendioxidneutral“, lässt zum Beispiel in den Tropen neue Bäume pflanzen, die seine persönliche Treibhausgas-Bilanz (z. B. Privatjet) wieder ausgleichen.“ Dies steht in Einklang mit der Botschaft von Umweltschützern, daß es beim Klimaschutz nicht um Einschränkungen in der Lebensqualität geht, sondern darum, seinen persönlichen carbon footprint durch klimaneutrales Handeln auf Null zu bringen, eben durch beispielsweise das Unterstützen von Wiederaufforstungsmaßnahmen und das Verwenden von Ökostrom.

Gore ist seit 2004 Vorsitzender der in London ansässigen Investmentfirma Generation Investment Management, die sich u. a. auf den Kauf von Firmenanteilen im Nachhaltigkeitssektor spezialisiert hat. Darunter fallen – laut GIM Homepage (www.generationim.com) – Themen wie Klimawandel, Armut, AIDS, Humankapital, Wasser, Lobbying u. a.Des Weiteren ist Al Gore Vorsitzender des Governing Council der Alliance for Climate Protection, einer Interessengemeinschaft die zum Programm der Rockefeller Philanthropy Advisors gehört, und die sich zum Ziel gesetzt hat, „die globale Erwärmung und den Übergang zu einer nachhaltigen und sicheren Energiewirtschaft zu einen dringenden nationalen Priorität zu machen“.[11]In dieser Funktion sagte Al Gore auch am 21. März 2007 vor Ausschüssen des Kongresses zum Thema „globale Erwärmung“ aus.Für seinen Einsatz gegen die globale Klimaveränderung wurde Gore mit einigen der international renommiertesten Preise ausgezeichnet. So erhielt er u. a. am 20. April 2007 als einer von sieben Laureaten den Champions of the World Award des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).[12]Am 6. Juni 2007 erhielt Al Gore den Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie „Internationale Zusammenarbeit“. In der Begründung der Jury heißt es: „Durch seine Führungskraft hat er dazu beigetragen, in Regierungen und Gesellschaften überall auf der Welt ein Bewusstsein zu wecken, für diese ehrenhafte Sache einzutreten.“[13]Einige Umweltorganisationen kritisieren, dass Gore sich nicht von naturzerstörenden und klimaschädlichen Anbaumethoden bei Biotreibstoffen distanziere.[14]

Am 12. Oktober 2007 gab Professor Dr.Ole Danbolt Mjøs, Vorsitzender des Nobelauschusses des norwegischen Parlaments, bekannt, dass der Friedensnobelpreis 2007 zu gleichen Teilen an Al Gore und das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC; Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen) verliehen werden wird, und zwar für ihre jeweiligen Bemühungen"to build up and disseminate greater knowledge about man-made climate change, and to lay the foundations for the measures that are needed to counteract such change. (…) Al Gore has for a long time been one of the world’s leading environmentalist politicians. He became aware at an early stage of the climatic challenges the world is facing. His strong commitment, reflected in political activity, lectures, films and books, has strengthened the struggle against climate change. He is probably the single individual who has done most to create greater worldwide understanding of the measures that need to be adopted." [16]In einer ersten Stellungnahme gab Al Gore bekannt, sich "tief geehrt" zu fühlen. Er beabsichtigt, seinen Anteil am Preisgeld (fünf Millionen Kronen, etwa 780.000$) an die Alliance for Climate Protection zu spenden, eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Wahrnehmung der Gefahren der Klimakrise in der amerikanischen und internationalen Öffentlichkeit zu stärken.[17]

Al Gore with Apples

October 8th, 2007

Der neue iPod - wird Apple zu gierig ?

Seit einigen Tagen gibt es ja neue iPod´s.Es erschien ein neuer iPod Nano mit Video Funktion, der iPod 5G wurde zum iPod classic, und der iPod touch kam neu hinzu.Neues muss nicht besser sein.Klar haben sich die Preise verringert für die neuen Modelle, so dass der iPod Video nun mit 80GB statt 349.- Euro nun nur noch 249.- Euro kostet.Aber ein Hacken ist doch dabei.Leider bringt die neue iPod Reihe eine Menge an Probleme mit sich. Bisher konnten die iPods für User die kein iTunes haben auch genutzt werden.So benutzten  Linux User Programme wie gtkpod und Rhythmbox. Doch dem hat Apple ein Riegel vorgeschoben so das dieses nun mit den neuen iPod´s nicht mehr möglich ist.Es wird davon ausgegangen, das der iPod Hersteller damit vermeiden möchte das andere Online Plattformen ebenfalls kompatible Software anbieten kann.Dieses ist jedoch noch zu verkraften.Das wirklich schlimme ist, dass der TV Ausgang der aktuellen Reihe von Apple sehr verändert wurde. Jetzt lässt sich der iPod nur noch mit zertifizierte Hardware betreiben. Alte iPod Docks und Lautsprecher Systeme mit Video Ausgang von Drittanbietern funktionieren nicht mehr.Ältere bereits gekaufte Spiele funktionieren auf den iPod Nano ebenfalls nicht mehr.Fazit: Für User die bereits einen iPod Video besitzen, lohnt sich der Umstieg sicher nicht. iPod Besitzer älterer Modelle, bekommen mit dem iPod Nano auf jedenfall viel Sound für wenig Geld.Der erfreuliche Punkt für bereits iPod Video Besitzer sollte jedoch sein das der iPod Video aufgrund socher Punkte, auf bekannten Auktions Häusern die Preise stabil hält.

October 4th, 2007

Shownotes Maccast 3. Oktober

Hallo, 

wie immer hoffe ich das Zuhören macht Euch viel Spass.

Ich habe in der Folge berichtet, daß der Maccast wieder im enhanced AAC Format erscheint und da werdet Ihr Euch sicher fragen - was erzählt der Andreas da - das ist doch schon wieder im mp3 Format und nicht im enhanced AAC Format. Tja, leider hat mir diese Mal Garageband 4 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe den Maccast ganz normal als enhanced Podcast in Garageband 4 erstellt. Beim exportieren hat sich die Software leider aufgehängt, und zwar beim letzten Schritt - dem konvertieren. Ich habe natürlich versucht herauszufinden woran es liegt. Dabei ist mit aufgefallen, daß nachdem GB die Konvertierung durchgeführt hat ein PowerPC ! Programm namens ChapterTool (o.ä.) aufgerufen wird. Dieses “stürzt” nicht wirklich ab, aber es kommt auch nach über 10 Stunden zu keinem Ergebnis. Ich habe daher den Maccast wieder als mp3 exportiert. Der Name des Programms “ChapterTool” lies mich darauf schliessen, daß es sich um ein Problem mit den Kapitel handelt. Das ganze ärgert mich durchaus, denn ich hatte ein wunderbar funktionierendes Programm mit Garageband 3. Ich werde auf jeden Fall an Apple schreiben und auf ein Update hoffen. 

Außerdem musste ich dieses mal den Maccast in einer erbärmlichen Qualität kodieren (32 kbitps) , da mein Speicherkontingent bei Podhost fast völlig aufgebraucht ist!  Das liegt an den langen Screencasts. Mit dem Erscheinen dieser Folge ist es dann völlig aufgebraucht und ich bekomme erst am 22.10 wieder neuen Speicherplatz zugewiesen. Das heisst vorher wird auch kein neuer Maccast erscheinen. Wem die Zeit zu lange ist, kann sich ja das Interview bei Pofacs anhören, welches ab Freitag verfügbar sein sollte. Thematisch eher für Mac Einsteiger geeignet. 

Wie im Maccast erwähnt gibt jetzt einen Music Store von Amazon. Den AAC Player VLC für Linux, Windows und den Mac findet Ihr hier. Für Macuser mit stinkendem Mac Pro sei dieser Thread bei Macuser.de empfohlen.

Die Musik kam wie immer aus dem Podsafe Music Network. Diesmal von Matthew Ebel.

Wie immer vielen Dank fürs Zuhören und die Unterstützung!
Bis zum nächsten Mal
Euer Andreas

October 3rd, 2007
October 1st, 2007

Think different.

Vor zehn Jahren - am 28. September 1997 hat Apple die Think Different Werbekampagne gestartet. Für mich noch immer eine der besten Werbekampagnen aller Zeiten und gleichzeitig ein Grund sich mit Apple und den Produkten zu identifizieren. Sicher - man kann sagen es handelt sich nur um eine knallhart kalkulierte Kampagne die rein dazu diente das Image der Firma aufzupolieren. Wenn ich mir jedoch die Biographie von Steve Jobs ansehe, dann glaube ich das nicht. Ich denke die Steve hat in der Tat einige Werte, Wertvorstellungen und Ideen, welche weit über das hinausgehen, was andere Firmen verkörpern und darstellen. Leider ist auch Apple eine US Aktienfirma und als solche in erster Linie ihren Eigentümern verpflichtet. Diese denken in ROI (return on invest) und nicht in irgendwelchen höheren Werten. Diese Abhängigkeit sieht man gerade in letzter Zeit immer öfter. Ich hoffe, daß Steve und Apple sich ihrer Wurzeln bewusst sind, und nicht zu gierig werden.

Think different.

Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them.
About the only thing you can’t do is ignore them.
Because they change things.
They push the human race forward.
And while some see them as the crazy ones,
We see genius.
Because the people who are crazy enough to think
they can change the world,
Are the ones who do

October 1st, 2007

Open to anything

Apple hat letzte Woche ein Update für das iPhone veröffentlicht. Dieses ändert die Firmware auf Version 1.1.1. Es gibt einige sehr gute Änderungen in diesem Update, welche sicher willkommen sind. Dazu gehören:
- iTunes Wi-Fi Music Store
- Lauter
- mit dem Home Button kann man durch doppelclicken in die iPod Bedienung wechseln
- Doppelclicken der SpaceBar ergibt einen Punkt.
- email Attachments können auch in Landscape angesehen werden
- Apple Bluetooth Headset Batterie Status in der Status Bar
- Support für TV Out
- Einstellmöglichkeit EDGE/GPRS bei Roaming auszuschalten
- und ein paar weitere Kleinigkeiten

Leider hat Apple sich gleichzeitig dazu entschlossen alle iPhones, welche eine andere SIM Karte als die von AT&T verwenden, unbrauchbar zu machen. Das heisst jeder, der sein iPhone mit einem anderen Telco Anbieter verwendet (was durch SIM unlocking möglich ist) und das Update installiert, hat nun ein unbrauchbares Gerät. Davor hat Apple groß und breit gewarnt. Sowohl bei der Installation als auch vorher in einer Presseerklärung. Soweit ok. Die absolute Unverschämtheit von Apple ist jedoch, daß sie diese iPhones unbrauchbar machen und den Betroffenen auch nicht helfen ihr iPhone wiederherzustellen, obwohl sie dies problemlos können! Stattdessen stellen sie große Schilder in ihren Geschäften auf, aus welchen zu entnehmen ist, daß sie den Betroffenen nicht helfen. Hinzu kommt, daß Apple mit diesem Update alle Programme, welche nicht von Apple sind, vom iPhone entfernt und eine erneute Installation unmöglich macht.

Hacker to the rescue - was Apple selbst nicht macht, machen eben andere.

Das Vorgehen von Apple erzürnt selbst treueste Apple Fans und ist völlig unverständlich und inakzepabel. Die Geräte unbrauchbar zu machen und sie nicht wiederherzustellen ist einfach nicht ok. Ich verstehe, daß Apple die Hacks rückgängig macht und auch, daß sie andere SIM Karten aussperren wollen. Das kann ich verstehen und habe auch nichts dagegen. Aber absichtliche den Leuten ihre iPhones “kaputt” zu machen. Ok - mit Vorwarnung.

Mein Entschluß ist damit klar - ich unterstützte Apple hier nicht und werde auch kein iPhone kaufen.

Nokia macht auch gute Phones.
Open to anything

|